Steyr
02.12.2020

Gemeindewochenende mit Ewald Jurak

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Drei inspirierende, motivierende, aber auch herausfordernde Präsentationen erlebte die Adventgemeinde Steyr am 30. und 31. Oktober 2020.

Ewald Jurak, pensionierter Pastor der Adventgemeinde aus Wien, verstand es, die Zuhörer immer wieder aus der Reserve zu locken und zum Nachdenken zu bringen. Urgemeinde - wie war das damals? So schön, wie es einmal war, ist es nie gewesen - oder doch? Jerusalem, Judäa, Samarien, und dann die ganze Welt: So war der Missionsplan, den Jesus mit seinen Jüngern geteilt hat. Aber was bedeutet das für uns heute? Was bedeutet es, ein Zeuge Jesu zu sein? Haben wir Angst, von Jesus und unserer Beziehung zu ihm zu reden? Um diese Fragen ging es am Freitag Abend. Dabei wurde deutlich, dass das, was wir heute mit Jesus erleben, Anlaß zur Freude ist. Es scheint zwar eine Herausforderung zu sein, Christsein ganz praktisch als persönliche Nachfolge in der Gemeinschaft mit anderen Mit-Nachfolgern zu gestalten. Aber es lohnt sich. Das ändert auch den Zugang zum Missionsauftrag in Matthäus 28. Dazu machte Ewald Jurak Mut.

Mit seiner humorvollen Zugangsweise verstand er es, seine Zuhörer anzuregen, weiter zu denken. Die Predigt am Sabbat behandelte unter anderem die Schwerpunkte der Adventgemeinde in Österreich für 2019-2023: "Reach up! Reach in! Reach out!". Die Bedeutung des wahren, biblischen Gemeindewachstums ist der Schlüssel für eine gesunde Gemeinde. Unsere Beziehung nach oben, zu Gott, verbindet sich mit dem Gedanken der Gemeinschaft und des Miteinanders und mündet in den gemeinsamen Dienst für andere.

Der Nachmittag stand unter dem Titel "Erweckung und Reformation" und behandelte das so zentrale Thema der Hingabe, bei dem das Beispiel des Apostels Paulus im Mittelpunkt stand. Die Hoffnung: Diese Erkenntnisse in der nächsten Zeit umsetzen zu können! 

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