Steyr
30.11.2020

Vergeben. Vergessen? Versöhnen!

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Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, …

… wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.“ So dichtete Friedrich Schiller in seinem bekannten Werk „Wilhelm Tell“. Jeder Mensch wird im Lauf seines Lebens von anderen verletzt – absichtlich oder unabsichtlich. Gleichzeitig ist es eine unangenehme Tatsache, dass jeder auch selber sehr leicht an anderen schuldig wird. Wie gehen wir mit diesen Enttäuschungen, Verletzungen, Kränkungen, mit Angst, Wut, Groll und Schuld um? Die Bibel gibt darauf Antwort, aber es lohnt sich auch, die Erkenntnisse der modernen Versöhnungsforschung mit einzubeziehen.

An diesen vier Donnerstag-Abenden im Oktober 2020 haben sich etwa 20 Teilnehmer auf eine gemeinsame Reise begeben. Das Ziel: Frieden zu finden, aber auch Frieden zu stiften. Dabe stand zunächst die Aufgabe im Mittelpunkt, den Vergebungsprozess zu verstehen und die befreienden und heilenden Prinzipien anwenden zu lernen.

Christian Grassl, Pastor der Adventgemeinde Steyr, hat durch diese vier Abende geführt und die wesentlichen Schritte im Vergebungsprozess beleuchtet. Dabei wurde deutlich, dass Vergeben nicht zwangsläufig Vergessen meint und dass es ein durchaus anstrengender Prozess ist, der sich aber lohnt. Er schafft Frieden im Inneren und in Beziehungen. Damit werden Menschen frei, im Geist Jesu in dieser Welt Friedenstifter zu werden.

Befreit euch von Bitterkeit und Wut, von Ärger, harten Worten und übler Nachrede sowie jeder Art von Bosheit. Seid stattdessen freundlich und mitfühlend zueinander und vergebt euch gegenseitig, wie auch Gott euch durch Christus vergeben hat. 
Epheser 4,31.32 | Neues Leben | Die Bibel

 

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